.Vereinssatzung

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein trägt den Namen "Frisep". Er hat seinen Sitz in Freiberg und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Freiberg einzutragen. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e. V."

2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck und Aufgaben des Vereins

1. Der Verein macht es sich zur Aufgabe, dem abnehmenden Wissen um die Bedeutung der Geowissenschaften und des Bergbaues in der Gesellschaft mit Bildungs- und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen (z.B. Informationskampagnen, Vorträge und Exkursionen an Schulen etc.) entgegenzuwirken.

2. Der Verein verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§3

Der Verein ist politisch neutral und überkonfessionell.

§4 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, die Vereinszwecke und - ziele aktiv oder materiell zu unterstützen.

2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei Minderjährigen ist der Antrag von einem gesetzlichen Vertreter gegenzuzeichnen. Der Aufnahmeantrag ist formlos und beinhaltet: Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Beruf, Grund des Eintrittes.

3. Die Aufnahme des Mitgliedes bedarf der nachträglichen Genehmigung durch die Mitgliederversammlung, es genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt, Ausschluss bzw. bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.

2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei Minderjährigen muss der gesetzliche Vertreter gegenzeichnen. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden. Eine Kündigungsfrist von einem Monat ist einzuhalten.

3. Bei zweimaligen Nichtzahlen des Mitgliedsbeitrages bis zu dem in der Beitragsordnung festgesetzten Termin findet automatisch der Ausschluss des Mitglieds statt.

4. Ein Mitglied kann weiterhin durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es die Interessen und das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit in grober Weise verletzt. Der Ausschluss bedarf einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

5. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur auf den Ausschluss folgenden Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

6. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte gegenüber dem Verein. Sämtliches Vereinseigentum ist vorher zurückzugeben. Nicht zurückgegebenes Vereinseigentum ist zum Wiederbeschaffungswert zu ersetzen.

§6 Beiträge

Die Beiträge werden durch die Beitragsordnung festgelegt. Die Beitragsordnung wird von der Jahreshauptversammlung bei Bedarf geändert und ist mit einer einfachen Mehrheit zu verabschieden.

§7 Organe des Vereins

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

§8 Mitgliederversammlung

1. Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptquartal) statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich, unter Angabe des Datums, der Uhrzeit, des Tagungsortes und der Tagesordnung, einberufen.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand bei Bedarf einzuberufen, oder wenn 1/10 der Mitglieder schriftlich, unter Angabe der Gründe, dies vom Vorstand verlangen.

3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertreter, geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

4. Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung, sowie des Abstimmungsergebnisses, in einem Protokoll festzuhalten. Das Protokoll ist vom Schriftführer zu unterschreiben und innerhalb einer Zweimonatsfrist vom ersten Vorsitzenden gegenzuzeichnen.

5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und 1/4 der Stimmberechtigten anwesend sind. Beschlüsse sind mit einfacher Mehrheit zu verabschieden. Stimmenthaltungen sind ungültige Stimmen. Wenn von der Versammlung nicht anders entschieden, finden die Abstimmungen in offener Abstimmung statt. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

6. Zu Satzungsänderungen sind 3/4 der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.

§9 Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem ersten Vorsitzenden, der seinen Wohnsitz im in der Bundesrepublik Deutschland haben muß; dem zweiten Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Wiederwahl ist zulässig.

3. Die Wahl des Vorstandes erfolgt über eine Gesamtwahl.

4. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

5. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden und dem/der Stellvertreter/in vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist. Über Konten des Vereins kann nur der/die Vorsitzende oder der/die Stellvertreter mit einem weiteren Vorstandsmitglied gemeinsam verfügen.

6. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§10 Zuständigkeit des Vorstandes

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, sowie Aufstellen der Tagesordnung
- Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

2. In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung herbeiführen.

§11 Vereinseigentum

Alle Erkenntnisse und Sachgüter, die im Rahmen der Vereinsarbeit gewonnen wurden sind Vereinseigentum. Sie werden vom Verein aufbewahrt und dürfen nur mit dessen Zustimmung einer kommerziellen Nutzung zugeführt werden.

§12 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung, mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, beschlossen werden.

2. Im Falle der Auflösung des Vereines, oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen, zweckgebunden an die finanzielle Unterstützung von Exkursionen von Studenten der Geo- und Montanwissenschaften an der TU Bergakademie Freiberg, an den Förderkreis Freiberger Geowissenschaften e. V.

§13 Inkrafttreten

Die Satzung wurde von der Vorstandssitzung aus formalen Gründen (§9, Abs. 6) geändert. Sie entspricht ansonsten der von der Gründungsversammlung beschlossenen Fassung vom 21.06.2006. Die Satzung im vorliegenden Wortlaut wurde von der Vorstandssitzung von Frisep am 23. Juni 2006 beschlossen und tritt am 24. Juni 2006 in Kraft.